
Mit dem Plan irgendwann einen geschlossenen Unterboden anzusetzen, um den Abtrieb zu verbessern und den Luftwiderstand zu verringern, kam auch die Notwendigkeit eine alternative Motorraumentlüftung zu schaffen. Nach diversen Überlegungen kristallisierte sich eine Entlüftung über den Kotflügel mit zusätzlichen Öffnungen zum Motorraum als die beste Lösung heraus. Zwar gibt es eine Vielzahl verschiedener Kotflügel mit Auslässen im Aftermarket, neben GFK sogar aus CFK gefertigt, allerdings sind diese i.d.R. weder sinnvoll konstruiert, noch optisch ansprechend.
Unser Ziel war es, die Formgebung des Fahrzeugs nicht gravierend zu unterbrechen, zudem keine überflüssigen Ducts zu verwenden. Wie im Motorsport häufig zu sehen, haben auch wir den Kotflügel am Türansatz bis auf Höhe Radlauf zur Seite gezogen um so einen möglichst großen Auslass zu erzeugen. Luft, die sich während der Fahrt im Radkasten festsetzen würde, entweicht jetzt an der Radkastenrückseite, ebenso durch hartes Bremsen anfallende Stauhitze. Aufgrund der während der Fahrt schnell vorbeiströmende Luft und die am Kotflügelende entstandene Abrisskante in Strömungsrichtung, funktioniert die Entlüftung sogar besser als erwartet!
Auch optisch hat der neue Kotflügel alle Erwartungen erfüllt. Auch wenn der Kotflügel auf den ersten Blick oftmals garnicht auffällt und keine wirkliche Spurverbreiterung vorgenommen wurde, verleiht er dem Fahrzeug einen wesentlich aggressiveren, breiteren Look.
Zum Einsatz kommen übrigens sehr solide Rechteckgitter aus Draht (Stahl), bekannt aus der WTCC und anderen Wettbewerben, die wesentlich stabiler sind als z.B. Alustreckgitter.
Wichtige Pluspunkte unseres Kotflügels zusammengefasst
- Entlüftung des Radkastens (und optional des Motors)
- Optische Integration in das Fahrzeugdesign
- Hochwertige Optik
- Sehr stabile Verarbeitung
- Umsetzung mit jedem Kotflügel möglich
Projektübersicht:
| DI-KF-01 | Radhausentlüftung | Original Kotflügel |
| Idee | Radhausentlüftung, welche sich der Form des Fahrzeugs anpasst | Entwicklungszeit ca. 3 Wochen |
| Konzept | Realisierung am original Kotflügel, kein GFK | Feste Struktur durch Drahtgitterverstärkung |
| Prototyp | Ist seit Juni 2012 im Einsatz | Herstellung auf Anfrage |
| Test | erfolgreich Abgeschlossen |


